Was kostet das alles? Die ehrliche Antwort, Ebene für Ebene.
Herstellerneutrale Entscheidungs- und Projektberatung. Wir verkaufen keine Anlagen: wir prüfen, strukturieren und bringen Ihr Projekt mit dem passenden Fachbetrieb zusammen.
Die Kostenfrage hat bei einem Energieprojekt vier Ebenen: die Beratung, unsere Vergütung, das Projekt selbst und die Förderung, die dagegen rechnet. Hier stehen alle vier, ohne Ausflüchte und mit Quellen.
Erst- und Folgeberatungen kosten Sie nichts
Beratungen gehören bei uns zum Service, ein Beratungshonorar fällt nicht an. Warum wir uns das leisten können? Weil wir bewusst schlank aufgestellt sind: keine 500 Mitarbeiter, keine Bürokomplexe, kein Leasingfuhrpark. Wer den Vor-Ort-Termin trotzdem freiwillig honorieren möchte, dem schlagen wir unser 90/10-Modell vor: 90 Prozent an einen Verein Ihrer Wahl, gern auch 100 Prozent, und die übrigen 10 Prozent, wenn Sie möchten, an die VDR. Wie das genau gemeint ist, steht auf der Seite Fachberatung.
Woran die VDR verdient
Für Sie entstehen durch Beratung und Vermittlung keine gesonderten Kosten. Wir erhalten einen prozentualen Anteil am Netto-Auftragswert von dem Fachbetrieb, der Ihr Projekt umsetzt. Dieser Anteil stammt aus der Marge des Fachbetriebs: Er bezahlt damit die Vorarbeit, die er nicht mehr selbst leisten muss. Wir schlagen nichts auf den Preis auf; Sie sehen den Preis, den der Betrieb aufruft.
Der Interessenkonflikt, offen benannt: Wer am Zustandekommen eines Projekts verdient, hat ein Interesse daran, dass es zustande kommt. Wie wir damit umgehen und warum wir trotzdem abraten, wenn sich ein Vorhaben nicht rechnet, steht vollständig auf unserer Transparenz-Seite.
Ihr Preis ist ein Festpreis, und er kommt vom Betrieb
Das konkrete Angebot erstellt der für Ihr Projekt vorgesehene ausführende Fachbetrieb, als Festpreisangebot. Der Gebäudeenergieberater ist bei Heizungsprojekten im Angebot enthalten, also die Heizlastberechnung und die technische Aufnahme, genau der Posten, der anderswo gern separat berechnet oder weggelassen wird. Das Angebot gilt zu den darin ausgewiesenen Konditionen für die im Angebot genannte Frist, bei unseren Partnerbetrieben 14 Tage. Der Vertrag über die Ausführung kommt direkt zwischen Ihnen und dem Betrieb zustande. Wie ein solches Angebot entsteht und geprüft wird, steht unter Unsere Betriebe.
Was der Markt für eine Wärmepumpe aufruft
Damit Sie eine Größenordnung haben, bevor Ihr eigenes Angebot vorliegt: Eine Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz über 160 Wärmepumpen-Angebote (erhoben September 2025 bis April 2026, Stand 07/2026) zeigt eine Spanne von 21.099 bis 54.168 Euro, der Median liegt bei 34.898 Euro. Wichtige Einschränkungen: Die Montage war nur in 78 der 160 Angebote enthalten, der Herausgeber weist nicht aus, ob die Werte brutto oder netto sind, und die Stichprobe stammt aus einer Region; auf Ihren Fall ist die Spanne nicht ohne Weiteres übertragbar.
Marktbild, nicht Ihr Preis. Ihre Zahl entsteht erst nach der Bestandsaufnahme Ihres Gebäudes, als Festpreisangebot des Fachbetriebs. Alles andere wäre geraten, und geratene Preise sind der Grund, warum so viele Angebote später Nachträge haben.
Die vollständige Preis- und Förderrechnung für Wärmepumpen, samt Eigenanteil nach Abzug der Zuschüsse, steht auf Wärmepumpe: Kosten.
Warum unser vermitteltes Angebot teurer sein kann als das, das Sie schon haben
Es kommt vor, dass ein über uns vermitteltes Festpreisangebot über dem günstigsten Angebot liegt, das Sie bereits eingeholt haben, um einige hundert bis wenige tausend Euro. Das hat marktübliche Gründe, und die sollten Sie kennen, bevor Sie allein nach der Endsumme entscheiden: Angebote wirken oft günstig, weil Positionen fehlen und später nachberechnet werden, weil die Heizlast per Faustformel geschätzt statt berechnet wird, weil keine gründliche Vor-Ort-Aufnahme stattfindet oder weil die Inbetriebnahme knapp ausfällt.
- Nachzahlungen: Das erste Angebot war günstig, aber einzelne Positionen standen nicht drin und kommen später auf die Rechnung.
- Falsche Auslegung: Eine per Faustformel geschätzte Heizlast führt zu Anlagen, die zu groß oder zu klein sind, und das kostet im Betrieb jedes Jahr. Warum, steht im Ratgeber Heizlast und hydraulischer Abgleich.
- Förderrisiko: Die KfW-Förderung hängt an Nachweisen, zum Beispiel dem hydraulischen Abgleich nach Verfahren B mit VdZ-Bestätigung; ohne diesen Nachweis wird nicht ausgezahlt. Wird falsch geplant oder ausgeführt, steht der Zuschuss in Frage, bis hin zur Rückforderung.
- Fehlerhafte Inbetriebnahme: Eine falsch eingestellte Anlage liefert weniger, verbraucht mehr, taktet häufiger und verschleißt dadurch schneller.
- Stress und Verfahren: Wenn es schiefgeht, folgen Nachbesserungen, Zeitverlust und im Extremfall Mahn- und Gerichtsverfahren, und am Ende steht schlimmstenfalls eine Anlage, die nicht leistet, was sie sollte.
Der mögliche Mehrpreis ist der Preis dafür, diesen Szenarien systematisch vorzubeugen: Bei uns wird vor Ort aufgenommen und dokumentiert, die Heizlast wird berechnet statt geschätzt, der Gebäudeenergieberater ist bei Heizungsprojekten im Angebot enthalten, und jede Position liegt offen. Im Festpreis des Betriebs steckt auch unsere Vermittlungsvergütung; woran wir verdienen, steht in einem Satz unter Transparenz. Möglich macht das das Zusammenspiel mehrerer unabhängiger Instanzen an Ihrem Projekt; wie das aufgebaut ist, steht unter Unsere Betriebe.
Die VDR ist aus genau diesen Marktproblemen entstanden: um Endverbraucher zu schützen, durch einen unübersichtlichen Markt zu navigieren und Lösungen zu vermitteln, die zu Ihren Zielen und Ihrer Immobilie passen, statt zur niedrigsten Zahl auf dem Papier.
Was die Förderung von der Rechnung abzieht
Für den Heizungstausch gelten seit dem 21. Juli 2026 neue KfW-Konditionen: 30 Prozent Grundförderung plus Boni, je nach Einkommen bis 70 beziehungsweise 80 Prozent von maximal 28.000 Euro förderfähigen Kosten, also bis zu 22.400 Euro Zuschuss; der Klimageschwindigkeitsbonus schmilzt ab Februar 2027 halbjährlich ab. Ihren persönlichen Fördersatz können Sie im Ratgeber Wärmepumpen-Förderung 2026 durchrechnen. Was Kommunen zusätzlich zahlen, von proKlima bis zu städtischen Programmen, steht unter Förderung Niedersachsen.
Anschaffung ist die halbe Wahrheit
Ob sich ein System rechnet, entscheidet sich über die Laufzeit, nicht am Kaufpreis. Die Vollkostenrechnung über 20 Jahre, offen gelegt und mit den Fällen, in denen Gas noch die rationale Wahl ist, steht im Ratgeber Wärmepumpe oder Gasheizung. Was der CO₂-Preis Ihre bestehende Heizung heute und künftig kostet, rechnet der CO₂-Preis-Rechner für Ihr Haus durch.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet die Beratung mit der VDR?
Woher stammen die genannten Preisspannen?
Warum ist das Angebot ein Festpreis?
Ein Angebot, das ich schon habe, ist günstiger. Warum sollte ich mehr zahlen?
Gibt es versteckte Kosten, auf die ich achten sollte?
Was kostet Ihr Projekt? Finden wir es heraus.
Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Sie bekommen eine ehrliche Ersteinschätzung, und Ihre konkrete Zahl liefert das Festpreisangebot des Fachbetriebs nach der Bestandsaufnahme.
Mein Vorhaben einordnen lassen →Sie wollen aktuelle Markt-Informationen nicht verpassen? Unser Newsletter liefert, was rund um Wärmepumpe, Photovoltaik, Energiemarkt und Gesetze wirklich wichtig ist. Kein Spam, keine Werbung, jederzeit abbestellbar, und über Feedback freuen wir uns. Für den Newsletter entstehen übrigens keine Kosten; sonst wären sie oben deklariert. Newsletter abonnieren. Bei Rückfragen einfach melden, wir klären das.
Passt dazu
Quellen: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V., Energieberatung, Auswertung von 160 Wärmepumpen-Angeboten (erhoben 09/2025 bis 04/2026, Stand 07/2026) · KfW-Merkblatt zum Zuschuss 458 (Stand 07/2026) · Angebots- und Vergütungsangaben: eigener Prozess der VAN DER RHEEDE, Stand 25. August 2026. Angaben ohne Gewähr.
Die VAN DER RHEEDE Renewables ist eine Fachberatung und Vermittlung. Wir verkaufen keine Anlagen und übernehmen keine handwerkliche Ausführung; die Umsetzung erfolgt durch qualifizierte Fachpartner, der Vertrag über die Ausführung kommt direkt zwischen Auftraggeber und Fachbetrieb zustande. Marktspannen sind Orientierungswerte, kein Angebot und keine Zusage; Angaben zu Förderung nach bestem Wissen, Stand 2026, ohne Gewähr und ohne Rechtsberatung.