Netzentgelt und CO2-Abgabe summieren sich bis 2045 auf 19.000 bis 78.000 Euro, bevor eine einzige Kilowattstunde Gas bezahlt ist.
Wer mit Gas heizt, zahlt zwei Posten, die auf keiner Brennstoffrechnung als eigene Zeile stehen: die CO2-Abgabe und das Netzentgelt für die Leitung bis ins Haus. Beim Netzentgelt wirkt ein Mechanismus, den kaum jemand auf dem Schirm hat: Die Fixkosten des Gasnetzes bleiben, während immer mehr Haushalte aussteigen. Was übrig bleibt, verteilt sich auf immer weniger Anschlüsse.
Bei den festen Nebenkosten stehen Ölkessel-Besitzer heute besser da als Gaskunden: Öl kommt per Tankwagen, ein Netzentgelt fällt nicht an. Dafür liegt die CO2-Abgabe rund ein Drittel höher. Am Ende zahlt die Wärmepumpe keinen der beiden Posten, Öl zahlt einen, Gas zahlt beide.
Die vollständige Rechnung mit allen drei Szenarien, realen Preisblättern 2026, dem Fairness-Kasten zu den Strom-Netzentgelten und fünf häufigen Fragen steht im Ratgeber Gasnetzentgelte, die stille Nebenrechnung.
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